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Es werden Posts vom April, 2021 angezeigt.

PERSONALLY: Kleine Anleitung zum Glücklichsein

  Kleine Anleitung zum Glücklichsein Für Pandemie-Zeiten und darüber hinaus   Hinweis: Diese Anleitung stammt von  Thomas Bornhauser, Pfarrer in der reformierten Kirchgemeinde Steffisburg. Glück ist das, was dir gut tut, plus Konzentration. Konzentriere dich an jedem Wochentag für 5 Minuten (oder länger) auf etwas Wohltuendes. Am besten immer zur gleichen Uhrzeit. Vermeide dabei alle Ablenkung. So kannst du in guten und in schlechten Zeiten zu deinem Glück beitragen; Selbst wenn du ganz alleine bist. Hier ein paar Vorschläge. Montag: Augen-Glück Vielleicht hast du einen schönen Blick aus dem Fenster. Oder schaue das Foto einer wunderbaren Landschaft in einem Buch an, eine Blume, eine Vase, ein Bild an der Wand. Kunst hilft bei der Konzentration, sie fokussiert unsere Wahrnehmung. Lass deine Augen 5 Minuten wohltuend ruhen. Dienstag: Nasen-Glück Gerüche wecken Erinnerungen, schaffen Vorstellungswelten, sind ein Genuss in sich selber. In deiner Küche hat es Gewürze, auf dem B

WHAT'S ON: Wonach wir im Leben streben und wie wir Ziele priorisieren

  SYMPOSION - ERSTER ABEND Auf grosse Fragen sind wir stets bestrebt, Antworten zu finden und diese in unserem Leben anzuwenden. Wir suchen danach, was unser Leben mit Sinn erfüllt. Wir möchten Klarheit, Ruhe, Glück. Mal wollen wir mehr, mal begnügen wir uns mit einem weniger mit Sinn und Bedeutung versehenen Leben. Ich für meinen Teil gebe Acht auf Momente, auf Augenblicke, die ich als Person wahrnehme und verinnerliche. Ich suche nach den Dingen für mein Leben, die mir erlauben, Bedeutung zu erkennen und mir diese anzueignen.  Ich erkenne die Gelegenheit  in dieser Vergänglichkeit Καιρός (Kairos – altgr. für: der rechte Zeitpunkt, die gute Gelegenheit) ist ein altgriechisches Wort und sogleich auch ein Konzept, dass ich mir zu Herzen genommen habe, da es genau das ausdrückt, was ich bereits zu schildern versucht habe. Es ist weniger ein Suchen als vielmehr eine Wahrnehmung, oder besser: eine Haltung, worin ich aufmerksam meine Gedanken- und Aussenwelt erlebe und mich bemühe, zu

WHAT'S ON: Auch das stärkste Osterei muss einmal bersten.

Vom österlichen Eiertütschen zum natürlichen Auf und Ab des Lebens    Ach, Ostern! Schon bist du wieder vorbei. Die Sonnenstrahlen werden zunehmend wärmer und erfreuen Mensch wie Natur. Ausgiebiges Brunchen mit den Liebsten, während man bunte Eier in einem ritterlich ehrenhaften Duell am Zmorgetisch antreten lässt, bis die ersten Schalen bersten, bevor man die Überreste des Gemetzels mit Aromat, Salz oder gar ohne (da scheiden sich die Geister!) genüsslich vertilgt. Hoffe, Ihr konntet diese Zeit vollends geniessen – Ostern als Fest! Doch Ostern erzählt – ja erinnert uns meiner Meinung nach auch an eine andere Geschichte.   Eine Geschichte über das Leben, wie es uns alle betrifft – immer wieder. Ostern erinnert uns an das mögliche Leid, den Tod und auch die Auferstehung des Lebens – allesamt als natürliche Prozesse in unseren Erfahrungen gegenwärtig. Wie momentan überwiegend im bunten und wohlriechenden (Wieder-) Aufblühen der Natur zu beobachten ist. In all dem zeigen uns Oster