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"BERN-Prinzip": E wie Exercise



Warum sind diese Schweizer*innen bloss so schlank? Und das im Schlaraffenland von Käse und Schoggi, wo einem Fondue und Raclette in allen Variationen in den Mund fliegen und die Toblerone allgegenwärtig ist? Aber der schweizerische BMI verharrt in eidgenössischer Neutralität. Entweder haben die alle gute Gene oder ein Gegenmittel. Vermutlich beides. 
 
In unserem Forums-Viererteam gibt es drei helvetische Sportskanonen - und mich. Thomas ist passionierter Langstreckenläufer. Letzten September hat er mal eben den Jungfrau-Marathon gemeistert. Jil, unser bewegliches Powerpaket, macht alle möglichen Arten von Sport. Und Jacqueline hat ausser ihrem Montagsyoga tägliches Krafttraining, wenn sie buchstäblich mit Kind und Kegel die Tour von ihrem Wohnort zur Uni antritt - mit Sohn, eigener Ausrüstung und allem dazugehörigen Plunder reden wir hier von über 100 Kilo, die sie da hin und her wuchtet. Und ich? Nun ja. Die Sportskanone in meinem Haushalt ist eindeutig mein Hund. Bin halt mehr der Musikfreak. Surfe lieber auf der Couch als auf pazifischen Wellen. Was nicht heisst, dass mein Leben bewegungslos wäre. Im Gegenteil. Wenn man zusammenzählte, welche Strecken ich als autofreie hundehaltende Altstadtbewohnerin am Tag so zurücklege, kam man bisher schnell auf bis zu zehn Kilometer. Nicht zu vergessen die Treppe in den dritten Stock ohne Lift. Jetzt ist es eher das Workout mit Videoanleitung auf der Yogamatte in meiner winzigen Wohnung - die Alternative für zeitlich und finanziell limitierte Bewegungswillige und ein ungefährlicher Ausgleich für so manches, was gerade nicht geht. Und: Exzessives Üben an Orgel und Klavier (über Kopfhörer, den Nachbarn zuliebe!) kann nach mehreren Stunden durchaus in Muskelkater ausarten. 

Wenn wir nun also im Zusammenhang mit dem "BERN-Prinzip" von E wie Exercise reden: Das darf man ruhig weiter fassen. Alles, was dich in Bewegung bringt, ist gut - ob nun das YouTube-Zumba-Video, die Asana Rebel App oder der schweisstreibende Kraftakt mit Hanteln. 


Was ist deine persönliche „Waffe“ gegen das Einrosten im Homeoffice hinter Schreibtisch und Tablet? Wie kommst du in Bewegung? Was ist deine Exercise in Zeiten von Corona? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

Kirsten Raufeisen
Mitarbeiterin Ref. Forum

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„So schützen wir uns“ – die Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG gegen das Corona-Virus sind sinnvoll und notwendig. Aber du kannst in diesen Zeiten noch mehr tun: nämlich dein Immunsystem stärken. Nützlich ist dabei dasBERN-Prinzip – das heisst wirklich so, auch wenn es gar nichts mit der gleichnamigen Stadt und dem Kanton zu tun hat! Entwickelt wurde es bereits 2008 von Tobias Esch, einem Experten der Mind-Body-Medizin. 
DasBERN-Prinzip besteht aus vier Säulen: B wie Behavior (Verhalten): alle sozialen und kreativen Aktivitäten, die dir Freude bereiten (sofern in der aktuellen Situation unter den nötigen Sicherheitsmassnahmen machbar!)



E wie Exercise (körperliche Aktivität): aerobes (z.B. Laufen, Schwimmen) und anaerobes Training (Krafttraining) – einfach alles, was dich in Bewegung bringt.




R wie Relaxation (Erholung): Rituale, Meditation, Yoga und ausreichend Schlaf bewirken Entspannung. 


N wie Nutrition (Ernährung): Frische, vorwiegend basische Lebensmittel wirken entzündungshemme…